|
Bereits 1926 begann mit einem Telefondienst in Zügen der Deutschen Reichsbahn, der zunächst jedoch nur Passagieren der 1. Klasse angeboten wurde, die Entwicklung des Mobilfunks.
Ende der 50er Jahre kamen in Deutschland die ersten Autotelefone auf den Markt, die im Vergleich zu den heute gebräuchlichen Geräten noch um einiges größer waren. Die Preise für ein solches Gerät waren enorm, die Gespräche wurden noch handvermittelt.
In Österreich gab es ab 1974 das sogenannte B-Netz, das bereits automatisch vermittelt wurde. Ein Jahr später wurde in der Schweiz das Nationale Autotelefonnet (Natel) eingeführt, dem das Natel B, das Natel C und 1994 schließlich die GSM-Technologie folgte. Das kleinzellige analoge C-Netz, das in Deutschland sowie in Österreich Mitte der 80er Jahre eingeführt wurde, machte erstmals eine deutliche Verkleinerung der Geräte möglich. Das tragbare Gerät war somit geboren, das mit den heutigen Mobiltelefonen jedoch nicht mehr viel gemeinsam hat.
Ende der achtziger Jahre wurden in Deutschland flächendeckende digitale Mobilfunknetze eingeführt. Dies ermöglichte, dass die benötigte Batterieleistung stark vermindert werden konnte, was eine weitere Verkleinerung der mobilen Telefone zur Folge hatte.
Inzwischen entwickeln sich Handys immer mehr zu Multifunktionsgeräten, die nicht einzig und allein zum telefonieren, sondern auch zum fotografieren, Musik hören, als Wecker, Taschenrechner oder auch als Spielkonsole zum Zeitvertreib genutzt werden können. Auch gibt es Handys, die als Navigationsgerät im Auto zum Einsatz kommen.
Die Popularität des Handys scheint heute einen Höhepunkt erreicht zu haben. Es hat sich als unverzichtbarer Alltagsgegenstand etabliert und gehört heute ganz selbstverständlich zum Straßenbild dazu.
|